Typenhochhaus

Typenhochhaus

Berlin

Engpässe auf dem Wohnungsmarkt, ein großes Nachverdichtungspotenzial in bestehenden Großsiedlungen und die Notwendigkeit einer kostengünstigen Bauweise für die Gewährleistung niedriger Mieten sind mit konventionellem Wohnungsbau immer schwerer zu bewältigen. Angesichts dieser Kombination von Anforderungen liegt die Neuentwicklung eines Typenhauses nahe. Der vorliegende Entwurf ist konsequent von innen heraus entwickelt und verfügt über mehrere, tauschbare Wohnungsmodule zur Anpassung an die Erfordernisse des Wohnungsmarktes. In weiteren Schritten kann er über die Integration gemeinschaftlicher Nutzungen und eine Differenzierung seiner Kubatur und Fassaden individualisiert werden. So wird aus dem Typenhochhaus ein Baukasten, der eigenständige Häuser für verschiedenste Situationen anbietet. Aus der grundsätzlichen Unabhängigkeit eines auf einem abstrakten Grundstück entwickelten Haustypen heraus, bietet sich mit den erweiterten Kubatur-Varianten die Einbindung in verschiedenste städtebauliche Situationen und Anforderungen.

Auslober

HOWOGE

Projektpartner

ASTOC Architects and Planners

Wettbewerb

2017, 4. Rang

Aussenraum

hermanns landschaftsarchitektur/umweltplanung

Planungsgebiet

7.200 qm

Wohneinheiten

132

Geschossfläche

10.283 qm

Bruhweg II

Entwicklung des Baugebiets Bruhweg II

Gerlingen

Am Nordrand der Stadt Gerlingen entsteht das neue Stadtquartier Bruhweg II mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Einrichtungen. Das Quartier liegt an der Schnittstelle von Stadt und Landschaft. Das Gebiet ist durch eine große freie Grünfläche geprägt, die eine Zäsur zwischen Wohngebiet im Westen und Gewerbegebiet im Osten darstellt. Gleichzeitig verbindet die Grünfläche das Zentrum von Gerlingen mit dem Landschaftsraum. Während das Wohngebiet und das Gewerbegebiet kompakt und klar strukturiert sind, ist der Parkbogen von konkreten Nutzungen freigehalten und dient den Anwohnern als frei bespielbarer Grünraum.

Auslober

Stadt Gerlingen

Wettbewerb

2017, Anerkennung

Aussenraum

club L94 Landschaftsarchitekten

Planungsgebiet

127.000 qm

Wohneinheiten

305

Geschossfläche

31.000 qm

Clouth Quartier WA 8 + WA 12

Clouth Quartier WA 8 + WA 12

Köln

Auf dem Gelände der Clouth-Werke, einer ehemaligen Gummifabrik in Köln-Nippes, wird ein neues Wohnquartier entwickelt, das Bezug nimmt zur umgebenden Bebauung und dem industriell geprägten Charakter. Der spannende Mix aus unterschiedlichen Wohntypologien wird unterstützt durch ein Freiraum-Konzept, das Quartiersplätze ausbildet und Raum schafft für Kleinkinder-Spielplätze. Eine identitätsstiftende Wirkung ist dadurch garantiert.
Die Qualität des Wohnensembles sowie die des gesamten Quartiers wird in besonderem Maße durch die Gestaltung der Außenanlagen bestimmt. Dabei spielt die Zonierung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiflächen eine wichtige Rolle.
Der leichte Höhenunterschied zwischen dem Quartier und dem Johannes-Giesberts-Park ermöglicht die Ausbildung von „Park­-Logen“ an den Giebelseiten der zwei Riegel – Loggien, die den Blick in den Park in Szene setzen.

Auftraggeber

Moderne Stadt

Mehrfachbeauftragung

2013, 2. Preis

Fertigstellung

2015

Planungsgebiet

4.910 qm

Wohneinheiten

72

Bruttogrundfläche

11.721 qm

Fotos

Paul Ott

Altstadtquartier Büchel

Altstadtquartier Büchel

Aachen

Das neue Altstadtquartier am Büchel wird als möglichst selbstverständlicher Teil der Aachener Innenstadt konzipiert. Die erhaltenswerten Stadtblockfragmente werden zu drei neuen, geschlossenen Blockfiguren ergänzt. Diese Blöcke bilden in ihrem Zentrum einen öffentlichen Raum, der das neue Viertel auf natürliche Weise in die Folge der Aachener Innenstadträume integriert. Sowohl dieser neue „Großer-Monarch-Platz“, als auch die entstehenden Wegräume sind in ihrer Figur und Proportion von bekannten Aachener Vorbildern beeinflusst und nehmen stadttypische Motive, wie etwa die konische Verjüngung der Gassen oder den dreieckigen Zuschnitt des Platzes auf. Die erhaltenswerten denkmalgeschützten Häuser im Wettbewerbsgebiet werden in die neuen Straßenzüge integriert und so zum selbstverständlichen Teil der Blockfiguren. Die angrenzenden Häuser nehmen in Höhenentwicklung und der Ausformulierung ihrer Dächer Rücksicht auf die Altbauten.

Auslober

Stadt Aachen

Projektpartner

Bartscher Architekten, Aachen

Wettbewerb

2015, 2. Preis

Planungsgebiet

28.500 qm

Wohneinheiten

131

Bruttogrundfläche

37.954 qm

Marsiliusstrasse

Marsiliusstrasse

Köln

Zukunft Wohnen – Der aufgrund seiner Baufälligkeit geplante Rückbau der Bestandssiedlung von 1923/1953 an der Ecke Marsilius-/Palanterstraße schafft die Möglichkeit einer Fortführung oder Neuinterpretation der gründerzeitlichen Blockbebauung angepasst an die heutigen Bedürfnisse zeitgemäßen Lebens. Unser Entwurf für den Standort Marsiliusstraße überträgt die Hauptmerkmale der bestehenden Siedlung in eine moderne Quartiersbebauung. Die aktuell durchschnittlich ca. 60 m2 großen Wohnungen werden den heutigen Anforderungen im Wohnungsbau nicht mehr gerecht. Der Neubau sieht flexible familientaugliche Wohnungsgrundrisse, vielfach orientiert und mit einem zugänglichen Außenraum vor. Mehr als 2/3 der geplanten Wohneinheiten sind 4-5 Zimmer-Wohnungen. Der vorliegende Entwurf zeigt auf, dass es im Rahmen des geltendem Baurechts durchaus möglich ist, hochverdichteten, hohen architektonisch städtebaulichen Ansprüchen genügenden Wohnraum zu schaffen und die städtebauliche Körnung sowie die Nachbarschaft zu respektieren.

Auftraggeber

Kölner Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften, Kölner Stadtplanungsamt

Entwurfswerkstatt

2015, 2.Preis

Wohneinheiten

55

Grundstücksfläche

2.860 qm

Geschossfläche

6.706

Clouth Quartier WA 14

Clouth Quartier WA 14

Köln

Nach und nach nimmt das Clouth Quartier in Köln-Nippes Gestalt an. Mit dem nunmehr dritten Gebäude WA 14 haben Lorber Paul Architekten erneut großen Anteil am gestalterischen Gesamtkonzept bei der Entstehung und Etablierung dieses neuen, lebendigen Quartiers im angesagten Stadtteil Nippes. Hohe Wohnqualität in einer identitätsstiftenden Umgebung, die historische, industriell geprägte Züge aufweist, sind zukunftsweisend bei diesem spannenden Projekt. Die neue Bebauung orientiert sich dabei am industriell vorgeprägten Charakter der Bestandsgebäude.

Auftraggeber

Moderne Stadt

Mehrfachbeauftragung

2015, 1. Preis

Fertigstellung

2016

Planungsgebiet

3.317 qm

Wohneinheiten

60

Bruttogrundfläche

9.205 qm

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Köln

Der Grüne Weg in Köln-Ehrenfeld ist ein heterogenes Quartier bestehend aus Wohn-, Büro- und Gastronomieflächen unter besonderer Berücksichtigung vorhandener Bebauung. Es handelt sich um ein Mischgebiet in Abgrenzung zum Gewerbegebiet mit daraus resultierenden aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen im Wohnbau. Gebaut wurden sowohl frei finanzierte wie geförderte Wohnungen. Die Punkthausstruktur bildet in dem vorhandenen Kontext eine adäquate und innovative Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten zu etablieren und zu verbinden. Hauptaugenmerk wird auf die Charakteristik des neugeschaffenen Quartiers gelegt. Durch die Verwendung von unterschiedlichen, jedoch grundsätzlich einfachen Materialien und von gebäudetypischen Stilmitteln in ungewohntem Kontext wird dem Lebensgefühl des flexiblen, mobilen Großstadtmenschen Rechnung getragen.

AUFTRAGGEBER

GAG Immobilien AG

AUSSENRAUM

Scape Landschaftsarchitekten

MEHRFACHBEAUFTRAGUNG

Preisgruppe 2009

Fertigstellung

2015

Wohneinheiten

81

Planungsgebiet

25.308 qm

Bruttogrundfläche

15.398 qm

Fotos

Jens Willebrand
Paul Ott

Neue Weststadt Block C

Neue Weststadt Block C

Esslingen

Mit der Neuen Weststadt erhält Esslingen westlich des Bahnhofs ein neues Gesicht zur Bahn und zum Neckar. Der Entwurf für das Baufeld C fügt sich mit seiner klaren Kubatur ordnend in die heterogene Höhenentwicklung seiner Umgebung ein. Bestimmend für den Entwurf waren Lärmabschirmung und Durchsonnung der Wohnungen. Die Ziegelfassade entwickelt den Farbkanon der Umgebung gedämpft weiter, Farbwechsel nehmen den Maßstab des östlich angrenzenden Nachbarn auf und erzeugen ein Spiel kleinerer Volumen in der Gesamtkubatur. Wohnen und Arbeiten finden hier ein symbiotisches Zusammenspiel.

Auftraggeber

RVI GmbH

Projektpartner

ASTOC Architects and Planners

Wettbewerb

2015, 1. Preis

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

4.304 qm

Wohneinheiten

130

Bruttogrundfläche

18.784 qm

Geschossfläche

13.335 qm

Raderthalgürtel

Raderthalgürtel

Köln

Das lange, schmale Grundstück am Raderthalgürtel in Köln-Zollstock ist durch Siedlungen der Baugenossenschaften der 1920er-Jahre geprägt. Die in Anlehnung an diese benachbarten Siedlungen entwickelte Struktur wird durch Faltungen rhythmisiert und gegliedert. Die Köpfe erhalten eine besondere Betonung, sie bilden einen Auftakt zum Quartier. Faltungen im Hofinnenbereich ermöglichen eine größtmögliche Orientierung zum lärmgeschützten Binnenbereich und reagieren durch ihre Positionierung und Ausbildung auf die Gebäude und Freibereiche der direkt angrenzenden Nachbarschaft. Sie korrespondieren mit den im Norden liegenden Punkthäusern und ermöglichen im Osten einen Platz für die Erweiterung des Kinderspielbereichs. Rücksprünge und Abtreppungen sowohl zur Straßenseite als auch zur Hofseite geben dem Gebäude eine angemessene Maßstäblichkeit und ermöglichen eine gute Besonnung des Innenhofs.

AUFTRAGGEBER

Pareto GmbH

Wettbewerb

2014, 1.Preis

AUSSENRAUM

Hermanns Landschaftsarchitektur/Umweltplanung

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

10.779 qm

Wohneinheiten

174

Bruttogrundfläche

19.148 qm

Tower 2

Tower 2

Frankfurt

Der Tower 2 wird als solitärer Abschluss einer Reihe von Baukörpern entlang der Osloer Straße in Frankfurt konzipiert. Einem toskanischen Campanile vergleichbar steht er frei neben der starken raumbildenden Horizontalfigur des großen Einkaufszentrums mit seinem obenliegenden Park. Inmitten der imponierenden Frankfurter Skyline bildet der Tower 2 mit seiner geknickten Fassade einen prägnanten Blickfang.

Auslober

gsp, Gesellschaft f. Städtebau und Projektentwicklung

Projektpartner

ASTOC Architects & Planners, Bartscher Architekten, ARUP, Höhler & Partner

Wettbewerb

2014, 3. Preis

Wohneinheiten

278

Geschossfläche

52.078 qm