Danziger Strasse

Danziger Strasse

Köln

Nach Rückbau von 42 bestehenden Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von jeweils etwa 45 qm in eingeschossigen Reihenhäusern entsteht ein reines Wohnquartier mit zeitgemäßer Ausnutzung von insgesamt 168 Wohneinheiten. Durch die Anordnung der Baukörper entsteht ein geöffneter Blockrand, der der Gesamtbebauung und den Höfen einerseits Fassung gibt und andererseits die Durchlässigkeit, die den Ort prägt, berücksichtigt. Die Krümmung der Gebäude unterstützt zum einen die Entstehung eines zusammenhängenden Quartiers aus den unterschiedlich geformten und bisher für sich stehenden Grundstücken. Zum anderen korrespondieren die einzelnen Gebäude durch die Positionierung zueinander und in ihrer Form miteinander.

AUFTRAGGEBER

GAG Immobilien AG

Baubeginn

2015

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

14.634 qm

Wohneinheiten

168

Bruttogrundfläche

25.452 qm

Fotos

Paul Ott

Bruhweg II

Entwicklung des Baugebiets Bruhweg II

Gerlingen

Am Nordrand der Stadt Gerlingen entsteht das neue Stadtquartier Bruhweg II mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Einrichtungen. Das Quartier liegt an der Schnittstelle von Stadt und Landschaft. Das Gebiet ist durch eine große freie Grünfläche geprägt, die eine Zäsur zwischen Wohngebiet im Westen und Gewerbegebiet im Osten darstellt. Gleichzeitig verbindet die Grünfläche das Zentrum von Gerlingen mit dem Landschaftsraum. Während das Wohngebiet und das Gewerbegebiet kompakt und klar strukturiert sind, ist der Parkbogen von konkreten Nutzungen freigehalten und dient den Anwohnern als frei bespielbarer Grünraum.

Auslober

Stadt Gerlingen

Wettbewerb

2017, Anerkennung

Aussenraum

club L94 Landschaftsarchitekten

Planungsgebiet

127.000 qm

Wohneinheiten

305

Geschossfläche

31.000 qm

Die Zukunft der ehemaligen Trabrennbahn

Die Zukunft der ehemaligen Trabrennbahn

Recklinghausen

Die teilweise verfallenden Tribünen und Besucherbereiche erzählen eine Geschichte, die Erinnerungen an die ehemalige Bedeutung des Ortes weckt. Eine Bedeutung, die sowohl für die direkte Nachbarschaft, für die gesamte Stadt Recklinghausen und für die Region wichtig war. Das Gebiet der ehemaligen Trabrennbahn Recklinghausen zeichnet sich durch seine enorme Weite aus. Hauptprägendes Merkmal ist das Geläuf, das dem Ort seine unverwechselbare Identität gibt.
An diese Identität wird angeknüpft. Das Geläuf bleibt als spürbarer, zentraler Landschaftsraum erhalten. Das Gebiet der ehemaligen Trabrennbahn wird in ein Wohngebiet transformiert, welches den vorhandenen Stadtteil Hillerheide nach Osten erweitert und damit eine neue Fassung gibt. Es entsteht ein neues Wohngebiet mit einer durch die Historie geprägten stark erlebbaren Identität, die in ihrer Umsetzung den Bewohnern eine hohe Wohnqualität bietet.

Auslober

Stadt Recklinghausen

Wettbewerb

2016, 2. Preis

Aussenraum

greenbox Landschaftsarchitekten

Planungsgebiet

350.000 qm

Geschossfläche

118.222 qm

Haldenseestrasse

Haldenseestrasse

München

Das Areal rund um die Haldenseestraße in München Ramersdorf-Perlach liegt an der Schnittstelle zweier Wohngebiete, die unterschiedliche Qualitäten und Maßstäblichkeiten aufweisen. Nordseitig grenzt die in den 1930er-Jahren entstandene Maikäfersiedlung an, an der Süd- und Westseite des Grundstücks befindet sich eine kleinmaßstäbliche Solitärbebauung. Das Grundstück zeichnet sich durch seine dreieckige Grundform, seine Lärmbelastung von den umliegenden Straßen und den ruhigen, parkähnlich durchgrünten Binnenraum aus.
Das neue Quartier nimmt diese drei Faktoren auf und bildet hieraus ein neues Wohngebiet mit hohen räumlichen Qualitäten, gut funktionierenden Nachbarschaften und eigener räumlicher Identität, die durch die Ausbildung der Baukörper von innen und außen erlebbar ist.

Auslober

GWG

Wettbewerb

2015

Planungsgebiet

63.516 qm

Wohneinheiten

734

Geschossfläche

79.193 qm

Altstadtquartier Büchel

Altstadtquartier Büchel

Aachen

Das neue Altstadtquartier am Büchel wird als möglichst selbstverständlicher Teil der Aachener Innenstadt konzipiert. Die erhaltenswerten Stadtblockfragmente werden zu drei neuen, geschlossenen Blockfiguren ergänzt. Diese Blöcke bilden in ihrem Zentrum einen öffentlichen Raum, der das neue Viertel auf natürliche Weise in die Folge der Aachener Innenstadträume integriert. Sowohl dieser neue „Großer-Monarch-Platz“, als auch die entstehenden Wegräume sind in ihrer Figur und Proportion von bekannten Aachener Vorbildern beeinflusst und nehmen stadttypische Motive, wie etwa die konische Verjüngung der Gassen oder den dreieckigen Zuschnitt des Platzes auf. Die erhaltenswerten denkmalgeschützten Häuser im Wettbewerbsgebiet werden in die neuen Straßenzüge integriert und so zum selbstverständlichen Teil der Blockfiguren. Die angrenzenden Häuser nehmen in Höhenentwicklung und der Ausformulierung ihrer Dächer Rücksicht auf die Altbauten.

Auslober

Stadt Aachen

Projektpartner

Bartscher Architekten, Aachen

Wettbewerb

2015, 2. Preis

Planungsgebiet

28.500 qm

Wohneinheiten

131

Bruttogrundfläche

37.954 qm

Wohnquartier Perlach

Wohnquartier Perlach

München

Im Osten Münchens gelegen, stellt das Grundstück nach der Einstellung des Betriebs als Kiesgrube und Zementwerk eine strategisch bedeutende Lücke im Stadtgewebe Perlachs dar, welche es zu schließen gilt. Sechs an dem Park liegende Blöcke bilden die Nachbarschaften des Quartiers. Die Blöcke reagieren auf die Positionierung im Quartier, mit zunehmender Offenheit Richtung Osten stellen sie Beziehungen zum Landschaftsraum her.
Ihre Innenhöfe bieten Flächen für Privatgärten und gemeinschaftlich nutzbare Gartenhöfe. Der Quartierspark ist das Herzstück der städtebaulichen Struktur des Gebiets. Er bildet den Übergang zwischen Parklandschaft und urbanem Quartiersplatz.

Auslober

DEMOS Wohnbau

Wettbewerb

2015, 2.Preis

Aussenraum

Club L94

Planungsgebiet

13 ha

Wohneinheiten

1294

Geschossfläche

129.500 qm

Raderthalgürtel

Raderthalgürtel

Köln

Das lange, schmale Grundstück am Raderthalgürtel in Köln-Zollstock ist durch Siedlungen der Baugenossenschaften der 1920er-Jahre geprägt. Die in Anlehnung an diese benachbarten Siedlungen entwickelte Struktur wird durch Faltungen rhythmisiert und gegliedert. Die Köpfe erhalten eine besondere Betonung, sie bilden einen Auftakt zum Quartier. Faltungen im Hofinnenbereich ermöglichen eine größtmögliche Orientierung zum lärmgeschützten Binnenbereich und reagieren durch ihre Positionierung und Ausbildung auf die Gebäude und Freibereiche der direkt angrenzenden Nachbarschaft. Sie korrespondieren mit den im Norden liegenden Punkthäusern und ermöglichen im Osten einen Platz für die Erweiterung des Kinderspielbereichs. Rücksprünge und Abtreppungen sowohl zur Straßenseite als auch zur Hofseite geben dem Gebäude eine angemessene Maßstäblichkeit und ermöglichen eine gute Besonnung des Innenhofs.

AUFTRAGGEBER

Pareto GmbH

Wettbewerb

2014, 1.Preis

AUSSENRAUM

Hermanns Landschaftsarchitektur/Umweltplanung

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

10.779 qm

Wohneinheiten

174

Bruttogrundfläche

19.148 qm

Ludlstraße

Ludlstraße

München

Die städtebauliche Neukonzeption der Wohnsiedlung Ludlstraße entwickelt ein neues Quartier mit starker Identität, gut funktionierender Nachbarschaft und eigener Charakteristik, das durch die Form und Ausbildung der einzelnen Teile von innen und von außen erlebbar wird. Die neue Wohnsiedlung wird von dem als Lärmschutz fungierenden Gebäuderahmen städtebaulich umschlossen. Dieser rahmt das Quartier, in welchem weitere Gebäudesolitäre in einer parkartigen Landschaft verstreut platziert sind, ein. Die fünfeckigen Punkthäuser schaffen einen eigenen Charakter und einen kraftvollen Auftritt für das Quartier mit insgesamt 410 Wohnungen. Innovative, wegweisende Gebäudestrukturen sorgen für optimale Licht- und Wohnverhältnisse. Durch die Anordnung der Wohnkörper kann trotz hoher Bebauungsdichte für jede Wohnung ein Ausblick in den Park hergestellt werden.

AUFTRAGGEBER

GEWOFAG + GWG

Wettbewerb

2013, 1.Preis

Planungsgebiet

41.027 qm

Wohneinheiten

410

Geschossfläche

41.253 qm

Adlershof

Adlershof

Berlin

Ziel des Entwurfs ist es, ein den hohen Ansprüchen des Wissenschafts- und Technologiestandorts adäquates Wohnquartier zu entwickeln, das einerseits die Vorteile der direkten Lage am Park berücksichtigt und andererseits den hohen Anforderungen für zeitgemäßes Wohnen auch in technischer Hinsicht. Aneinandergereihte Wohnhäuser bilden durch Vor- und Rücksprünge sowie verschiedene Bauhöhen den Rhythmus der straßenseitigen Raumkante. Mit ihrer Körnung tritt diese in einen Dialog mit der Punktbebauung im Innenbereich. Das entstandene Zusammenspiel wird durch die Porosität und die Durchlässigkeit des gesamten Erdgeschosses unterstützt und ermöglicht die Erschließung des Quartiersinneren. Die Freiraumgestaltung des Entwurfs verfolgt die Absicht, den besonderen Charakter des Ortes mit einfachen Mitteln herauszuarbeiten. Dazu wird das Motiv der ruderalen Wiesenlandschaft des ehemaligen Flughafens aufgegriffen.

Auslober

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft

Wettbewerb

2015

Planungsgebiet

27.000 qm

Wohneinheiten

606

Geschossfläche

37.786 qm

Holsteinstrasse

Holsteinstrasse

Köln

Beim Hochbauwettbewerb der GAG Immobilien AG zur Neugestaltung des Geländes an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim hat Lorber Paul Architekten Jury überzeugt und den ersten Preis erzielt. Ziel ist es, mit wenigen, ruhigen Baukörpern in diesem heterogenen Umfeld eine geborgene und identitätsvolle Atmosphäre zu schaffen. Drei geknickte Baukörper umfassen dabei zwei halböffentliche Hofräume. Deren gezielt formulierte Öffnungen verknüpfen das neue Quartier mit der Nachbarschaft.

Auftraggeber

GAG Immobilien AG

Wettbewerb

2014, 1.Preis

Fertigstellung

2017

Planungsgebiet

8.660

qm

Wohneinheiten

120

Geschossfläche

11.400 qm

Stadtquartier Bahnstrasse

Stadtquartier Bahnstrasse

Köln

Eine klare Folge von starken Räumen führt durch das Quartier. Jeder dieser Räume erhält einen eigenen Charakter und schafft somit eine starke Identität. Eben- so definierte Grünräume bilden das Futteral für eine städtische Figur. Gegenüber dem Bahnhof Rodenkirchen wird ein Eingangsplatz als repräsentative Adresse aus- gebildet. Das hier platzierte Bürohaus wie die Kammeroper entwickeln sich aus der Randbebauung der Friedrich-Ebert-Straße heraus und leiten stufenweise auf den Maßstab der neuen Bebauung über. Anschließend an diesen Auftakt entwickelt sich in diagonaler Abfolge eine Reihe von drei unterschiedlich proportionierten Plätzen. Einfache Gebäudekubaturen bilden die Platzkanten aus.

Auslober

AK Projektentwicklung

Projektpartner

Bartscher Architekten

Mehrfachbeauftragung

2013

Planungsgebiet

36.866 qm

Wohneinheiten

356

Geschossfläche

57.970 qm

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Köln

Der Grüne Weg in Köln-Ehrenfeld ist ein heterogenes Quartier bestehend aus Wohn-, Büro- und Gastronomieflächen unter besonderer Berücksichtigung vorhandener Bebauung. Es handelt sich um ein Mischgebiet in Abgrenzung zum Gewerbegebiet mit daraus resultierenden aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen im Wohnbau. Gebaut wurden sowohl frei finanzierte wie geförderte Wohnungen. Die Punkthausstruktur bildet in dem vorhandenen Kontext eine adäquate und innovative Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten zu etablieren und zu verbinden. Hauptaugenmerk wird auf die Charakteristik des neugeschaffenen Quartiers gelegt. Durch die Verwendung von unterschiedlichen, jedoch grundsätzlich einfachen Materialien und von gebäudetypischen Stilmitteln in ungewohntem Kontext wird dem Lebensgefühl des flexiblen, mobilen Großstadtmenschen Rechnung getragen.

AUFTRAGGEBER

GAG Immobilien AG

AUSSENRAUM

Scape Landschaftsarchitekten

MEHRFACHBEAUFTRAGUNG

Preisgruppe 2009

Fertigstellung

2015

Wohneinheiten

81

Planungsgebiet

22.585 qm

GESCHOSSFLÄCHE

32.694 qm

Fotos

Jens Willebrand
Paul Ott

Rote Kaserne

Rote Kaserne

Potsdam

Der Grünbereich des Volksparks als Teil der übergeordneten Parklandschaft stellt eine kontinuierliche Verbindung zwischen Sanssouci, dem Ruinenberg, und den nördlich angrenzenden Freiraumbereichen dar. Diese Verbindung ist zum einem von den Bebauungskanten der Wohngebiete gesäumt, zum anderen ermöglicht sie Blicke in die Grünkorridore und Grünachsen.
Das neue Wohngebiet “Rote Kaserne Potsdam” bildet eine Schnittstelle zwischen städtischer Struktur und der Struktur der Parklandschaft.

Auslober

Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH

Wettbewerb

2012, 3. Preis

Planungsgebiet

150.407 qm

Wohneinheiten

710

Geschossfläche

82.917 qm

Buckower Felder

Buckower Felder

Berlin Neukölln

Das städtebaulich–landschaftsarchitektonische Konzept basiert auf einer Verzahnung und Vernetzung von Stadt- und Landschaftsraum.
„Wohnfelder“ mit unterschiedlichen Gebäudetypologien und privaten Gartenflächen werden in einen landschaftlich geprägten Grünzug aus Obstbaumwiesen eingebettet. Der extensive Grünzug wirkt als Katalysator zwischen Stadt und Landschaft und vermittelt zwischen privaten und öffentlichen Freiräumen. Eine „Kulturlandschaftsinsel“ mit einem zentralen Marktplatz vervollständigt das Ensemble.Die Bebauung in dem Wohngebiet liegt auf 4 „Feldern“, inmitten von Obstwiesen. Der Kontrast der offenen Landschaft mit den bebauten Arealen wird prägendes Element des neuen Wohngebiets.

Auslober

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Wettbewerb

2012

Planungsgebiet

154.358 qm

Wohneinheiten

344

Wohnbebauung Hohenlind

Wohnbebauung Hohenlind

Köln

Punktförmige Stadthäuser zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Entwicklung in Bezug auf die Wohnungsgrößen aus. Innenliegende, von oben belichtete Treppenhäuser und die tragenden Außenwände stellen das gesamte Spektrum von 1-5 Zimmerwohnungen dar. Über verschieden eingeschnittene Loggien und Dachterrassen wird eine Differenzierung der Baukörper erreicht. Gemeinsam mit der variabel gesetzten Verteilung der bodentiefen Fenstertüren in der Fassade und den unterschiedlich ausgebildeten Eingangssituationen wird ein abwechslungsreiches Gesamtbild erzeugt.

Auslobber

Gesellschaft für Anstaltskredit

Planungsgebiet

56.913 qm

Wohneinheiten

190

Geschossfläche

39.219 qm