Kita „Fontane“

Neubau Kita „Fontane“

Paderborn

Vorrangiges Ziel bei der Neukonzeption des Kindergartens Fontane ist es, unter Beibehaltung des waldartig durchgrünten Grundstücks eine funktional und gestalterisch optimierte Umgebung zu schaffen, der für Kinder einen Lern- und Spielort modernen und zeitgemäßen Zuschnitts darstellt. Am Beispiel des Gebäudes soll den Kindern im frühen Vorschulalter eine vorbildliche nachhaltige Denkweise anschaulich vermittelt werden. Photovoltaik, Gründächer, Nutzung von solarer Energie zur Warmwassererzeugung etc. wirken sich neben der clusterförmigen Konstellation der Gruppen positiv auf eine verantwortungsvolle und soziale Lebenseinstellung aus.

Ausloberin

Stadt Paderborn Gebäudemanagement

Wettbewerb

2017, 3. Preis

Planungsgebiet

4.975 qm

Bruttogrundfläche

1.200 qm

Kita Elzstrasse

Kita Elzstrasse

Köln

Die 4-gruppige Kindertagesstätte liegt direkt an einer der schönsten Parkanlagen Kölns, dem Beethovenpark. Bezug nehmend auf die Lage am Park prägen Braun- und Grüntöne sowohl in der Außengestaltung als auch als akzentuierende Farbelemente im Inneren das Erscheinungsbild der Kita. Die graubraune Außenfassade aus hinterlüfteten, durchgefärbten Faserzementplatten weist überdies eine ornamentale Oberfläche auf. Die vereinfachten Marienkäfer-Motive prägen das äußere Erscheinungsbild und geben diesem eine spielerische Identität.

AUFTRAGGEBER

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

FERTIGSTELLUNG

2014

NUTZFLÄCHE

808 qm

GESCHOSSFLÄCHE

1.058 qm

Fotos

Veit Landwehr

Mindener Strasse

Mindener Strasse

Düsseldorf

Auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Lierenfeld entsteht ein neues Wohnquartier. Auf den Baufeldern 1.2 und 4 werden insgesamt 115 neue Wohneinheiten mit freifinanzierten, preisgedämpften und öffentlich geförderten Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte realisiert. Die Orientierung der Wohnungen zum Park und zum Innenhof reagiert auf die starken Lärmimmissionen der Bahntrasse und der geplanten Ortsumgehungsstraße im Osten und schafft so eine hohe Wohnqualität.

Auftraggeber

Vivawest Wohnen GmbH

Projektpartner

ASTOC Architects and Planners

Mehrfachbeauftragung

2015, 1.Preis

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

6.418 qm

Wohneinheiten

115

Geschossfläche

13.673 qm

Gebäudeatlas

Gebäudeatlas

Universität zu Köln

Das Immobilienportfolio der Universität zu Köln ist sehr heterogen. Lehre, Forschung, Verwaltung und die zentralen Einrichtungen sind sowohl in universitätseigenen als auch in angemieteten Gebäuden untergebracht. Im Immobilienbestand befinden sich neben klassischen Universitätsgebäuden auch einfache Einfamilienhäuser, welche für universitäre Zwecke genutzt werden. Da die Anforderungen der Fakultäten an die Gebäudetypologien aufgrund der differenzierten Lehr- und Forschungsschwerpunkte sehr unterschiedlich sind, wurden im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans die Gebäudetypologien analysiert, um so eine Basis für die Entwicklung der Immobilienstrategie zu schaffen und den Flächenbestand hinsichtlich der Nutzung zu optimieren.

Auftraggeber

Universität zu Köln

Untersuchte Gebäude

88

Zeitpunkt der Studie

2012

Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Köln

Der Vorschlag für den Neubau des Jüdischen Museums thematisiert die Verzahnung der unterirdischen archäologischen Zone als räumliches Gesamterlebnis. Das äußere Erscheinungsbild des Museums ist geprägt durch eine reliefierte Fassade aus Ortbeton, die mit ornamentalen Vertiefungen und dreieckigen Fensteröffnungen ausgestattet ist. Städtebaulich reagiert der oberirdische Bereich auf das gegebene Umfeld mit Rathaus und dem Wallraf-Richartz-Museum, indem es historische Bezüge zu Raumkanten und Höhenentwicklungen aufnimmt und gleichzeitig auf neue Situationen angemessen und selbstbewusst reagiert.

Auftraggeber

Stadt Köln, Stiftung Haus &
Museum der jüdischen Kultur e.V.

Projektpartner

Alexander Bartscher

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2009

Nutzfläche Museum

3.520 qm

Archäologische Zone

8.855 qm

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Köln

Ausgehend von dem Modell der Ganztagsschule wird das Prinzip „Schule in der Schule“ aufgegriffen und weiterentwickelt zu dem Konzept viele „kleine Schulen“ in der großen Schule. Dieser wiederum wird ihrerseits Teil einer Bildungslandschaft im Stadtteil, mit durchlässigen Grenzen nach außen. Die vier Gebäude Grundschule, Kindergarten, Realschule und Studienhaus bilden gemeinsam einen Quartiersblock, wobei die Gebäude der Grundschule und des Kindergartens als ein Gebäudeensemble anstelle eines Zauns einen zweigeteilten Pausen- und Spielhof schützend umschließen.

Auslober

Stadt Köln

Projektpartner

Ursula Ringleben

Wettbewerb

2013, Ankauf

Planungsgebiet

19.200 qm

Nutzfläche

7.040 qm

Geschossfläche

12.997 qm

Diyanet Moschee

Diyanet Moschee

Moers

Wie ein goldenes Schmuckkästchen präsentiert sich die neue Moschee des Diyanet Kulturvereins e.V. an der Römerstraße in Moers. Elemente der islamischen Baukultur wurden aufgenommen und zeitgemäß interpretiert. Die Themen Licht und Ornament werden durch die goldfarben eloxierte Aluminiumfassade abgebildet. Der Typologietransfer der Baumaßnahme bildete dabei eine enorme Herausforderung. Die typologischen Kernkriterien des islamischen Kulturraums wurden adäquat nach Westeuropa transformiert. Dadurch wurde die gesamte Bauaufgabe modern und ortsbezogen realisiert.

AUFTRAGGEBER

Diyanet Kulturverein e.V.

WETTBEWERB

2004, 1. Preis

Fertigstellung

2008

NUTZFLÄCHE

736 qm

Geschossfläche

1.220 qm

Fotos

Paul Ott

Kita Wendelinstrasse

Kita Wendelinstrasse

Köln

Als Ersatz für die bestehende, in einem denkmalgeschützten, jedoch funktional und energetisch unzulänglichen Gebäude untergebrachten Kindertagesstätte soll auf dem Grundstück der Grundschule Müngersdorf eine neue 4-gruppige Kindertagesstätte errichtet werden.
Der Charakter des Gebäudes als Spielgerät findet in seiner Materialität Niederschlag. Im Inneren des Gebäudes und bei der Fassadengestaltung kommen verschiedene Grüntöne zum Einsatz, um auf diese Weise das Grün der umgebenden Park- und Friedhofanlage nach innen zu holen.

AUFTRAGGEBER

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Planung

2009

NUTZFLÄCHE

802 qm

GESCHOSSFLÄCHE

1.150 qm

Schulerweiterung

Schulerweiterung

Wetter

Der preisgekrönte Entwurf zur Erweiterung der Sekundarschule Wetter reagiert auf die topographische Situation und stellt zugleich eine starke Verbindung mit dem benachbarten Harkortsee her. Das Dach dient als aktiver Außenbereich, der für die Schüler ein zukunftssicheres Lernumfeld erzeugt, bei dem Unterrichtszeit und Freizeit als Einheit wahrgenommen werden. Die neuen Nutzungen der Schulerweiterungen, (Mensa, Forum, Selbstlernzentrum und Lehrerarbeitsbereich) werden als eingeschossige Bebauung geplant, die für die vorhandene Schule einen neuen Sockel und für die Schüler einen neuen Schulhof als Terrasse zum See bildet.

Auftraggeber

Stadt Wetter (Ruhr)

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2012, 2. Preis

Nutzfläche

1.015 qm

Geschossfläche

1.721 qm

Schule für Sprachförderung

Schule für Sprachförderung

Johanneskirchen

Die Konzeption des Schulgebäudes reagiert in starkem Maß auf die speziellen Anforderungen einer Schule für Sprachförderung. Sie ist als introvertierte Schule angelegt, in der Pausen- und Rückzugsbereiche sowie die Fach- und Therapieräume zu den Innenhöfen angeordnet sind.
Die netzartige Außenhaut verhindert durch Ihre Kleinteiligkeit und Konstruktionstiefe großflächige Einblicke in die Klassenbereiche und Ausblicke aus den Klassenräumen, wodurch Ablenkung verhindert wird, ohne bei der Lichtqualität Einbußen hinnehmen zu müssen.

Auslober

Bezirk Oberbayern

Wettbewerb

2005, 3. Preis

Nutzfläche

3.470 qm

Magazingebäude Staatsbibliothek

Magazingebäude Staatsbibliothek

Berlin

Der Neubau des Magazingebäudes entsteht in einem von Wohnen geprägten Umfeld im Bezirk Köpenick am Berliner Stadtrand. Die Lage des Planungsgebietes im dicht bewaldeten Hirschgartendreieck wird dazu genutzt, die Insellage zu stärken und explizit auszuformulieren.
Die verschiedenfarbige Ausgestaltung von scharfen Einschnitten im ansonsten homogenen, massiven Baukörper mit Glasverkleidungen schafft auf einfache Art und Weise Orientierungsmöglichkeiten. Die farbliche Kodierung kann auf die Gestaltung der zu den jeweiligen Höfen zugeordneten Magazinbereiche übertragen werden. Pixelartig versetzte, in verschiedenen Oberflächenqualitäten sandgestrahlte und anthrazit durchgefärbte Betonfertigteilelemente prägen das äußere geschlossene Erscheinungsbild. In Analogie zum Inhalt erinnern die dadurch entstehenden Strukturen an verschwommene Bilder und Texte.

Auslober

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Wettbewerb

2005, 2. Preis

Aussenraum

Club L94

Planungsgebiet

123.000 qm

Nutzfläche

42.106 qm

Geschossfläche

43.000 qm

Universitätsbibliothek

Universitätsbibliothek

Magdeburg

Die im städtebaulichen Rahmenplan angestrebte räumliche Verdichtung des Hochschulcampus und Wiederherstellung der gründerzeitlichen Blockstrukturen wird aufgenommen und interpretiert. Zur Walther-Rathenau-Straße und Hohepfortestraße werden präzise Kanten geschaffen und die Blockstrukturen aufgenommen. Zum neu gefassten Campusplatz öffnet sich die Bibliothek durch Einschnitte in die Blockstruktur. Durch das Absenken der Trauflinie wird der Platz offen und licht. Das Gebäude versteht sich so als Vermittlung zwischen der geplanten städtebaulichen Entwicklung und der vorhandenen Inhomogenität des Hochschulbereichs. Unabhänigig von der weiteren Entwicklung des Geländes wird durch diese Maßnahmen die Qualität des Ortes gesichert. So werden für den Neubau der Universitätsbibliothek als zentrale Einrichtung und komunikativen Ort einerseits Schutz vor Lärmimmisionen und andererseits größtmögliche, der Aufgabe angemessene, Offenheit zum Campus geschaffen.

Auftraggeber

Staatshochbauamt Magdeburg

Wettbewerb

1998, 5. Preis

Nutzfläche

11.661 qm

Geschossfläche

16.758 qm