Kita Wendelinstrasse

Kita Wendelinstrasse

Köln

Als Ersatz für die bestehende, in einem denkmalgeschützten, jedoch funktional und energetisch unzulänglichen Gebäude untergebrachten Kindertagesstätte soll auf dem Grundstück der Grundschule Müngersdorf eine neue 4-gruppige Kindertagesstätte errichtet werden.
Der Charakter des Gebäudes als Spielgerät findet in seiner Materialität Niederschlag. Im Inneren des Gebäudes und bei der Fassadengestaltung kommen verschiedene Grüntöne zum Einsatz, um auf diese Weise das Grün der umgebenden Park- und Friedhofanlage nach innen zu holen.

AUFTRAGGEBER

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Planung

2009

NUTZFLÄCHE

802 qm

GESCHOSSFLÄCHE

1.150 qm

Zentralmoschee

Zentralmoschee

Köln

Direkt an der Kreuzung Innere Kanalstraße und Venloer Straße gelegen, positioniert sich die Zentralmoschee deutlich sichtbar nach Mekka orientiert. Die Minarette und die Kuppel weisen die Moschee für Außenstehende sehr gut erkennbar als solche aus, ohne den Charakter des Gebäudes zu dominieren.
Die Zentralmoschee nimmt den regionalen und städtebaulichen Kontext auf, sowohl in der Formensprache als auch in den Materialien. Ziel des Entwurfs ist es, die Moschee als besonderen Ort erstehen zu lassen, in der die Tradition des türkisch-islamischen Glaubens fortgeführt wird, um Vertrautheit zu schaffen, ohne Relikte unreflektiert zu verwenden. Im Zuge der Gesamtkonzeption werden Moderne, Material, Proportionen, die Symmetrie und das Ornament neu definiert und entwickeln sich zu einer Symbiose aus Regionalität und Islam, ohne die Bedürfnisse und Wünsche der Glaubensgemeinschaft zu ignorieren.

Auslober

DITIB
Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion

Wettbewerb

2006, 3. Preis

Planungsgebiet

4.740 qm

Nutzfläche

8.342 qm

Geschossfläche

13.126 qm

Schulerweiterung

Schulerweiterung

Wetter

Der preisgekrönte Entwurf zur Erweiterung der Sekundarschule Wetter reagiert auf die topographische Situation und stellt zugleich eine starke Verbindung mit dem benachbarten Harkortsee her. Das Dach dient als aktiver Außenbereich, der für die Schüler ein zukunftssicheres Lernumfeld erzeugt, bei dem Unterrichtszeit und Freizeit als Einheit wahrgenommen werden. Die neuen Nutzungen der Schulerweiterungen, (Mensa, Forum, Selbstlernzentrum und Lehrerarbeitsbereich) werden als eingeschossige Bebauung geplant, die für die vorhandene Schule einen neuen Sockel und für die Schüler einen neuen Schulhof als Terrasse zum See bildet.

Auftraggeber

Stadt Wetter (Ruhr)

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2012, 2. Preis

Nutzfläche

1.015 qm

Geschossfläche

1.721 qm

WDR Sendezentrale

WDR Sendezentrale

Köln

Digitalisierung, veränderte Anforderungen an Technik, Personal und Arbeitsplätze bedingten Anfang der 2000er Jahre einen radikalen Umbau des Bestands der WDR Sendezentrale während des laufenden Betriebs. Unter der Zielsetzung, anspruchsvolle, Synergien freisetzende räumliche Strukturen zu entwickeln, wurden tagesbelichtete, offene Räume geschaffen, die durch mäandernde Glaswände, auf denen die Außenstudios des WDR schriftlich fixiert sind, von einander getrennt wurden. Durch die Verwendung von Glas als Separierung der einzelnen Arbeitsbereiche ergibt sich eine spannende und funktionierende Dichotomie zwischen den fast klinischen Bedingungen, unter denen Regie- und Sendeabwicklungsabläufe stattfinden, bei gleichzeitig größtmöglicher Transparenz.

AUFTRAGGEBER

WDR Gebäudemanagement

FERTIGSTELLUNG

2008

NUTZFLÄCHE

390 qm

GESCHOSSFLÄCHE

716 qm

Fotos

Paul Ott

Daugava Waterfront

Daugava Waterfront

Riga, LTV

Das hervorstechendste Merkmal des neu zu entwickelnden Gebiets ist offensichtlich der idyllische, natürliche Fußweg entlang des Ufers. Hauptverkehrstrassen beeinflussen das Gelände in keiner Weise. Von der Stadt kommend erlebt der Bürger hier die unterschiedlichsten Angebote von Freizeit, Wohnen und Arbeiten in der entspannenden Atmosphäre des Flusses.

Auftraggeber

Stadt Riga

Wettbewerb

2006, 3. Preis

Planungsgebiet

30.000 qm

Schule für Sprachförderung

Schule für Sprachförderung

Johanneskirchen

Die Konzeption des Schulgebäudes reagiert in starkem Maß auf die speziellen Anforderungen einer Schule für Sprachförderung. Sie ist als introvertierte Schule angelegt, in der Pausen- und Rückzugsbereiche sowie die Fach- und Therapieräume zu den Innenhöfen angeordnet sind.
Die netzartige Außenhaut verhindert durch Ihre Kleinteiligkeit und Konstruktionstiefe großflächige Einblicke in die Klassenbereiche und Ausblicke aus den Klassenräumen, wodurch Ablenkung verhindert wird, ohne bei der Lichtqualität Einbußen hinnehmen zu müssen.

Auslober

Bezirk Oberbayern

Wettbewerb

2005, 3. Preis

Nutzfläche

3.470 qm

Rotterdamer Strasse

Rotterdamer Strasse

Köln

Zwei städtebauliche Prinzipien prägen die Insellage des Gebietes Rotterdamer Straße, die in dem städtebaulichem Konzept für die Nachverdichtung angedacht sind.
Südlich dominieren solitär im Park stehende Wohnhochhäuser die städtebauliche Situation. Die Nachverdichtung erfolgt ebenfalls mit punktförmigen Wohnhäusern, die durch Ihre unterschiedliche Positionierung zum Bestand die Monotonie an der Rotterdamer Straße brechen und durch die fließenden räumlichen Übergänge die Beeinträchtigung zueinander minimieren. Durch ihre Beschränkung auf 6 Geschosse bleibt die Rheinsilhouette unverändert bzw. auf die Wintermonate beschränkt.
Nördlich dominiert eine zeilenartige Bebauungsstruktur, die für das für Seniorenwohnen vorgesehene Grundstück aufgenommen und weiterentwickelt wird. Die enge Zeilenstruktur der vorgeschlagenen Wohnanlage stärkt die Nachbarschaft und soziale Komponenten, ohne das Gebiet nach außen hin abzugrenzen.

Auslober

Sahle Baubetreuungsgesellschaft

Gutachterverfahren

2005. 1. Preis

Planungsgebiet

26.577 qm

Wohneinheiten

122

Geschossfläche

18.142 qm

Magazingebäude Staatsbibliothek

Magazingebäude Staatsbibliothek

Berlin

Der Neubau des Magazingebäudes entsteht in einem von Wohnen geprägten Umfeld im Bezirk Köpenick am Berliner Stadtrand. Die Lage des Planungsgebietes im dicht bewaldeten Hirschgartendreieck wird dazu genutzt, die Insellage zu stärken und explizit auszuformulieren.
Die verschiedenfarbige Ausgestaltung von scharfen Einschnitten im ansonsten homogenen, massiven Baukörper mit Glasverkleidungen schafft auf einfache Art und Weise Orientierungsmöglichkeiten. Die farbliche Kodierung kann auf die Gestaltung der zu den jeweiligen Höfen zugeordneten Magazinbereiche übertragen werden. Pixelartig versetzte, in verschiedenen Oberflächenqualitäten sandgestrahlte und anthrazit durchgefärbte Betonfertigteilelemente prägen das äußere geschlossene Erscheinungsbild. In Analogie zum Inhalt erinnern die dadurch entstehenden Strukturen an verschwommene Bilder und Texte.

Auslober

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Wettbewerb

2005, 2. Preis

Aussenraum

Club L94

Planungsgebiet

123.000 qm

Nutzfläche

42.106 qm

Geschossfläche

43.000 qm

Wohn- und Geschäftshaus

Wohn- und Geschäftshaus

Meerssen, NL

Das Wohn- und Geschäftshaus am Rande des Zentrums in Meerssen begrenzt mit seinem auskragenden Dach die Hauptstraße des Ortes. Durch den Rücksprung des Gebäudes zwischen Dach und Podest wird der Straßenraum der Stationstraat in die Bunderstraat entwickelt. Die im Erdgeschoss liegende Ladenfläche wird durch eine Ganzglasfassade zum Aussenraum begrenzt, der Aussenraum und der Innenraum fließen ineinander. Die Fassade des Gebäudes ist in leicht blau lasiertem Sichtbeton ausgeführt.

Auftraggeber

3W Vastgoed bv

Fertigstellung

2003

Nutzfläche

267 qm

Geschossfläche

350 qm

Fotos

Paul Ott

U2 Tower

U2 Tower

Dublin

Architektur erzählt stets eine Geschichte. Im Fall des Landmark Towers sind es gleich zwei: die Geschichte Dublins und die von U2. Gelegen auf dem Britain Quay in Dublin bietet er über 17 Geschosse Raum für vielfältige Nutzung, wie auch für ein Musikstudio der Band U2. Als außergewöhnliches architektonisches Statement soll er zudem zur Wiederbelebung der Dublin Dockland Area beitragen. Im Entwurf des Landmark Towers finden sich fünf Grundwerte wieder, die die einzigartige Stadt und die Rockband gemeinsam haben: EXTROVERTIERT STOLZ INTEGRIEREND OFFEN DYNAMISCH

Auslober

Dublin Docklands Development Authority & U2

Projektpartner

Dan Pearlman

Wettbewerb

2003

Wohneinheiten

56

Geschossfläche

11.400 qm