Christuskirche

Christuskirche

Essen

Bei der Neugestaltung und Sanierung des Kircheninnenraums wurde ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit geschaffen, der von seiner Funktionalität über den Gottesdienst hinaus verschiedene Möglichkeiten der Nutzung bietet und dabei den sakralen Charakter des Kirchenraums beibehält. Das ruhige, durch eine einheitliche Materialiät und Farbgebung gekennzeichnete äußere Erscheinungsbild der Christuskirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik erhielt im Innenraum ein entsprechendes Gegenstück. Gemeinsam mit der dimmbaren und in verschiedenen Zonen schaltbaren Beleuchtung lassen sich entsprechend der Nutzung verschiedene Raumszenarien definieren. Der neu gestaltete Altar aus geöltem Eichenholz wird aus der Tiefe des Altarraums weiter in den Kirchenraum zur Mitte der Gemeinde gerückt und spricht mit Taufbecken und Ambo eine einfache, gemeinsame formale Sprache, die Leichtigkeit und Bewegung versinnbildlicht.

AUFTRAGGEBER

Ev. Lutherkirchengemeinde Essen-Altendorf

WETTBEWERB

2011, 1. Preis

FERTIGSTELLUNG

2012

NUTZFLÄCHE

796 qm

Bruttogrundfläche

1.386 qm

Fotos

Paul Ott

Stadtquartier Bahnstrasse

Stadtquartier Bahnstrasse

Köln

Eine klare Folge von starken Räumen führt durch das Quartier. Jeder dieser Räume erhält einen eigenen Charakter und schafft somit eine starke Identität. Eben- so definierte Grünräume bilden das Futteral für eine städtische Figur. Gegenüber dem Bahnhof Rodenkirchen wird ein Eingangsplatz als repräsentative Adresse aus- gebildet. Das hier platzierte Bürohaus wie die Kammeroper entwickeln sich aus der Randbebauung der Friedrich-Ebert-Straße heraus und leiten stufenweise auf den Maßstab der neuen Bebauung über. Anschließend an diesen Auftakt entwickelt sich in diagonaler Abfolge eine Reihe von drei unterschiedlich proportionierten Plätzen. Einfache Gebäudekubaturen bilden die Platzkanten aus.

Auslober

AK Projektentwicklung

Projektpartner

Bartscher Architekten

Mehrfachbeauftragung

2013

Planungsgebiet

36.866 qm

Wohneinheiten

356

Geschossfläche

57.970 qm

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Köln

Der Grüne Weg in Köln-Ehrenfeld ist ein heterogenes Quartier bestehend aus Wohn-, Büro- und Gastronomieflächen unter besonderer Berücksichtigung vorhandener Bebauung. Es handelt sich um ein Mischgebiet in Abgrenzung zum Gewerbegebiet mit daraus resultierenden aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen im Wohnbau. Gebaut wurden sowohl frei finanzierte wie geförderte Wohnungen. Die Punkthausstruktur bildet in dem vorhandenen Kontext eine adäquate und innovative Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten zu etablieren und zu verbinden. Hauptaugenmerk wird auf die Charakteristik des neugeschaffenen Quartiers gelegt. Durch die Verwendung von unterschiedlichen, jedoch grundsätzlich einfachen Materialien und von gebäudetypischen Stilmitteln in ungewohntem Kontext wird dem Lebensgefühl des flexiblen, mobilen Großstadtmenschen Rechnung getragen.

AUFTRAGGEBER

GAG Immobilien AG

AUSSENRAUM

Scape Landschaftsarchitekten

MEHRFACHBEAUFTRAGUNG

Preisgruppe 2009

Fertigstellung

2015

Wohneinheiten

81

Planungsgebiet

22.585 qm

GESCHOSSFLÄCHE

32.694 qm

Fotos

Jens Willebrand
Paul Ott

Altersgerechtes Wohnen Goethegärten

Altersgerechtes Wohnen Goethegärten

Hamm

Gemeinschaft wird im Alter großgeschrieben, deshalb bieten die Goethegärten in Hamm eine Vielfalt von gemeinschaftlichen Aufenthaltsräumen im Erdgeschoss. Das Bewohnercafé und die vermieteten Gewerbe­flächen wie die Sozialstation und der Bäcker mit angeschlossenem Café können von den Bewohnern sowie der gesamten Nachbarschaft genutzt werden.
Die Treppenhäuser der fünf Baukörper sind als Kommunikations­- und Gemeinschaftszonen mit Sitz­ und Verweilmöglichkeiten ausge­bildet, somit wird der Zusammenhalt einer direkten Nachbarschaft gestärkt.

Auslober

Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft

Projektpartner

ASTOC – Architects and Planners

Beschränkter Wettbewerb

2012, 3. Preis

Nutzfläche

2.333 qm

Geschossfläche

3.513 qm

Rote Kaserne

Rote Kaserne

Potsdam

Der Grünbereich des Volksparks als Teil der übergeordneten Parklandschaft stellt eine kontinuierliche Verbindung zwischen Sanssouci, dem Ruinenberg, und den nördlich angrenzenden Freiraumbereichen dar. Diese Verbindung ist zum einem von den Bebauungskanten der Wohngebiete gesäumt, zum anderen ermöglicht sie Blicke in die Grünkorridore und Grünachsen.
Das neue Wohngebiet “Rote Kaserne Potsdam” bildet eine Schnittstelle zwischen städtischer Struktur und der Struktur der Parklandschaft.

Auslober

Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH

Wettbewerb

2012, 3. Preis

Planungsgebiet

150.407 qm

Wohneinheiten

710

Geschossfläche

82.917 qm

Gebäudeatlas

Gebäudeatlas

Universität zu Köln

Das Immobilienportfolio der Universität zu Köln ist sehr heterogen. Lehre, Forschung, Verwaltung und die zentralen Einrichtungen sind sowohl in universitätseigenen als auch in angemieteten Gebäuden untergebracht. Im Immobilienbestand befinden sich neben klassischen Universitätsgebäuden auch einfache Einfamilienhäuser, welche für universitäre Zwecke genutzt werden. Da die Anforderungen der Fakultäten an die Gebäudetypologien aufgrund der differenzierten Lehr- und Forschungsschwerpunkte sehr unterschiedlich sind, wurden im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans die Gebäudetypologien analysiert, um so eine Basis für die Entwicklung der Immobilienstrategie zu schaffen und den Flächenbestand hinsichtlich der Nutzung zu optimieren.

Auftraggeber

Universität zu Köln

Untersuchte Gebäude

88

Zeitpunkt der Studie

2012

Buckower Felder

Buckower Felder

Berlin Neukölln

Das städtebaulich–landschaftsarchitektonische Konzept basiert auf einer Verzahnung und Vernetzung von Stadt- und Landschaftsraum.
„Wohnfelder“ mit unterschiedlichen Gebäudetypologien und privaten Gartenflächen werden in einen landschaftlich geprägten Grünzug aus Obstbaumwiesen eingebettet. Der extensive Grünzug wirkt als Katalysator zwischen Stadt und Landschaft und vermittelt zwischen privaten und öffentlichen Freiräumen. Eine „Kulturlandschaftsinsel“ mit einem zentralen Marktplatz vervollständigt das Ensemble.Die Bebauung in dem Wohngebiet liegt auf 4 „Feldern“, inmitten von Obstwiesen. Der Kontrast der offenen Landschaft mit den bebauten Arealen wird prägendes Element des neuen Wohngebiets.

Auslober

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Wettbewerb

2012

Planungsgebiet

154.358 qm

Wohneinheiten

344

Wohnbebauung Hohenlind

Wohnbebauung Hohenlind

Köln

Punktförmige Stadthäuser zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Entwicklung in Bezug auf die Wohnungsgrößen aus. Innenliegende, von oben belichtete Treppenhäuser und die tragenden Außenwände stellen das gesamte Spektrum von 1-5 Zimmerwohnungen dar. Über verschieden eingeschnittene Loggien und Dachterrassen wird eine Differenzierung der Baukörper erreicht. Gemeinsam mit der variabel gesetzten Verteilung der bodentiefen Fenstertüren in der Fassade und den unterschiedlich ausgebildeten Eingangssituationen wird ein abwechslungsreiches Gesamtbild erzeugt.

Auslobber

Gesellschaft für Anstaltskredit

Planungsgebiet

56.913 qm

Wohneinheiten

190

Geschossfläche

39.219 qm

Wohnbebauung Hohenlind

Wohnbebauung Hohenlind

Köln

Punktförmige Stadthäuser zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Entwicklung in Bezug auf die Wohnungsgrößen aus. Innenliegende, von oben belichtete Treppenhäuser und die tragenden Außenwände stellen das gesamte Spektrum von 1-5 Zimmerwohnungen dar. Über verschieden eingeschnittene Loggien und Dachterrassen wird eine Differenzierung der Baukörper erreicht. Gemeinsam mit der variabel gesetzten Verteilung der bodentiefen Fenstertüren in der Fassade und den unterschiedlich ausgebildeten Eingangssituationen wird ein abwechslungsreiches Gesamtbild erzeugt.

Auslobber

Gesellschaft für Anstaltskredit

Planungsgebiet

56.913 qm

Wohneinheiten

190

Geschossfläche

39.219 qm

Stadtarchiv

Stadtarchiv

Köln

Das Gebäude erzählt eine Geschichte, die Geschichte der Stadt Köln. Als Ort des Bewahrens, Schützens und Erschließens soll der neue Komplex des Stadtarchivs, der Kunst- und Museumsbibliothek und des Rheinischen Bildarchivs für die Besucher und Nutzer neben der fachlichen Recherche in erster Linie einen Ort der Kontemplation darstellen. Im digitalen Zeitalter gewinnen der Aspekt des Ortes und die Haptik des Originals eine stärkere Bedeutung, während die Informationen extern abgerufen werden können. Der Entwurf ist dem zeitgemäßen Verständnis geschuldet, dass sich alle öffentlichen Zonen im Inneren des Komplexes den wichtigen öffentlichen Bereichen im Außenraum – wie dem Grüngürtel und der Luxemburger Straße- öffnen und mit diesen in Kommunikation treten.

Auftraggeber

Stadt Köln

Wettbewerb

2011

Nutzfläche

25.282 qm

Geschossfläche

35.687 qm

Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Köln

Der Vorschlag für den Neubau des Jüdischen Museums thematisiert die Verzahnung der unterirdischen archäologischen Zone als räumliches Gesamterlebnis. Das äußere Erscheinungsbild des Museums ist geprägt durch eine reliefierte Fassade aus Ortbeton, die mit ornamentalen Vertiefungen und dreieckigen Fensteröffnungen ausgestattet ist. Städtebaulich reagiert der oberirdische Bereich auf das gegebene Umfeld mit Rathaus und dem Wallraf-Richartz-Museum, indem es historische Bezüge zu Raumkanten und Höhenentwicklungen aufnimmt und gleichzeitig auf neue Situationen angemessen und selbstbewusst reagiert.

Auftraggeber

Stadt Köln, Stiftung Haus &
Museum der jüdischen Kultur e.V.

Projektpartner

Alexander Bartscher

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2009

Nutzfläche Museum

3.520 qm

Archäologische Zone

8.855 qm

Schnicks Casino

Schnicks Casino

Düren

Das Schnicks Casino in Düren wurde von Lorber Paul Architekten mit modernem und ansprechendem Casino-Interieur realisiert. Die zur Verfügung stehende kleine Fläche stellte dabei eine große Herausforderung dar. Basierend auf der Corporate Identity wurde die Innenausstattung individuell geplant und angefertigt.

Auftraggeber

Peter Baur Automaten

Projektpartner

res d

Fertigstellung

2012

Nutzfläche

152 qm

Geschossfläche

168 qm

Fotos

Paul Ott

Markt 28

Markt 28

Düren

Das Nachkriegsgebäude am Markt 28 in der Kreisstadt Düren war stark renovierungsbedürftig und in keinem guten Zustand. Mit der Sanierung entstand ein modernes Wohn- und Geschäftshaus, welches zusammen mit der benachbarten Kirche einen repräsentativen Eingang für die Stadt schafft. Das gelungene Zusammenspiel von alt und neu transformiert in seiner Gesamtheit diese prominente Lage in eine neue, spannende Blicksituation.

Auftraggeber

Ute Baur

Fertigstellung

2012

Nutzfläche

561 qm

Geschossfläche

722 qm

Fotos

Paul Ott

Schubhaftzentrum

Schubhaftzentrum

Vordernberg, AUT

Die kammförmige Anordnung der Aufenthaltsbereiche gewährt ein einfaches Erschließungssystem mt kurzen Wegen, schönen Bezügen zum Außenraum und eine direkte Anbindung der Sonderbereiche, ohne die Autarkie der Abteilungen zu stören.
Vertikale und horizontale Trennung der Erschließungsstränge verhindert konsequent Kreuzungspunkte beim Zu- und Abgang ins Schubhaftzentrum und beim Betrieb der Einrichtung. Sie grenzen den Aufenthaltsbereich von den übrigen Flächen ab, sodass durch ein Minimum an Überwachungsmaßnahmen die Bewegungsfreiheit der Insassen gesichert wird. Die gemeinsamen Indoor und Outdoor Freizeitbereiche sind zentral erreichbar. Sie sind teilweise im Untergeschoss gelegen, das sich – die natürliche Topographie ausnutzend – zum Außenbereich öffnet.

Auslober

Bundesimmobiliengesellschaft Österreich

Wettbewerb

2010, Ankauf

Nutzfläche

6.114 qm

Geschossfläche

9.366 qm

:terra nova

:terra nova

Hambach

Im Zuge des Regionale 2010-Projektes :terra nova soll an der Tagebaukante ein linearer Landschaftspark entstehen – als attraktiver Naherholungsraum für die Region. Dabei soll auch der noch bis 2045 aktive Tagebau Hambach in seiner faszinierenden Dimension erlebbar und eine Perspektive für die Zeit danach aufgezeigt werden, in der die Flutung des Tagebaus zum Restsee geplant ist.

Auslober

Planungsverband :terra nova

Projektpartner

Alexander Bartscher + Elisabeth Deutschmann

Aussenraum

Hermanns Landschaftsarchitektur / Umweltplanung

Wettbewerb

2009, 3. Preis

Nutzfläche

547 qm

Geschossfläche

793 qm