Vorgebirgsgärten

Vorgebirgsgärten

Köln

Das lange, schmale Grundstück am Raderthalgürtel in Köln-Zollstock ist durch Siedlungen der Baugenossenschaften der 1920er-Jahre geprägt. Die in Anlehnung an diese benachbarten Siedlungen entwickelte Struktur wird durch Faltungen rhythmisiert und gegliedert. Die Köpfe erhalten eine besondere Betonung, sie bilden einen Auftakt zum Quartier. Faltungen im Hofinnenbereich ermöglichen eine größtmögliche Orientierung zum lärmgeschützten Binnenbereich und reagieren durch ihre Positionierung und Ausbildung auf die Gebäude und Freibereiche der direkt angrenzenden Nachbarschaft. Sie korrespondieren mit den im Norden liegenden Punkthäusern und ermöglichen im Osten einen Platz für die Erweiterung des Kinderspielbereichs. Rücksprünge und Abtreppungen sowohl zur Straßenseite als auch zur Hofseite geben dem Gebäude eine angemessene Maßstäblichkeit und ermöglichen eine gute Besonnung des Innenhofs.

AUFTRAGGEBER

Pareto GmbH

Wettbewerb

2014, 1. Preis

AUSSENRAUM

Hermanns Landschaftsarchitektur/Umweltplanung

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

10.779 qm

Wohneinheiten

174

Bruttogrundfläche

19.148 qm

Tower 2

Tower 2

Frankfurt

Der Tower 2 wird als solitärer Abschluss einer Reihe von Baukörpern entlang der Osloer Straße in Frankfurt konzipiert. Einem toskanischen Campanile vergleichbar steht er frei neben der starken raumbildenden Horizontalfigur des großen Einkaufszentrums mit seinem obenliegenden Park. Inmitten der imponierenden Frankfurter Skyline bildet der Tower 2 mit seiner geknickten Fassade einen prägnanten Blickfang.

Auslober

gsp, Gesellschaft f. Städtebau und Projektentwicklung

Projektpartner

ASTOC Architects & Planners, Bartscher Architekten, ARUP, Höhler & Partner

Wettbewerb

2014, 3. Preis

Wohneinheiten

278

Geschossfläche

52.078 qm

Ludlstraße

Ludlstraße

München

Die städtebauliche Neukonzeption der Wohnsiedlung Ludlstraße entwickelt ein neues Quartier mit starker Identität, gut funktionierender Nachbarschaft und eigener Charakteristik, das durch die Form und Ausbildung der einzelnen Teile von innen und von außen erlebbar wird. Die neue Wohnsiedlung wird von dem als Lärmschutz fungierenden Gebäuderahmen städtebaulich umschlossen. Dieser rahmt das Quartier, in welchem weitere Gebäudesolitäre in einer parkartigen Landschaft verstreut platziert sind, ein. Die fünfeckigen Punkthäuser schaffen einen eigenen Charakter und einen kraftvollen Auftritt für das Quartier mit insgesamt 410 Wohnungen. Innovative, wegweisende Gebäudestrukturen sorgen für optimale Licht- und Wohnverhältnisse. Durch die Anordnung der Wohnkörper kann trotz hoher Bebauungsdichte für jede Wohnung ein Ausblick in den Park hergestellt werden.

AUFTRAGGEBER

GEWOFAG + GWG

Wettbewerb

2013, 1.Preis

Planungsgebiet

41.027 qm

Wohneinheiten

410

Geschossfläche

41.253 qm

Mindener Strasse

Mindener Strasse

Düsseldorf

Auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Lierenfeld entsteht ein neues Wohnquartier. Auf den Baufeldern 1.2 und 4 werden insgesamt 115 neue Wohneinheiten mit freifinanzierten, preisgedämpften und öffentlich geförderten Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte realisiert. Die Orientierung der Wohnungen zum Park und zum Innenhof reagiert auf die starken Lärmimmissionen der Bahntrasse und der geplanten Ortsumgehungsstraße im Osten und schafft so eine hohe Wohnqualität.

Auftraggeber

Vivawest Wohnen GmbH

Projektpartner

ASTOC Architects and Planners

Mehrfachbeauftragung

2015, 1.Preis

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

6.418 qm

Wohneinheiten

115

Geschossfläche

13.673 qm

AntoniterQuartier

AntoniterQuartier

Köln

Mitten in Köln, an der Schildergasse, soll für die Evangelische Gemeinde Köln ein identitätsstiftendes Quartier geschaffen werden. Das Planungsgebiet ist geprägt durch seine prominente und repräsentative innerstädtische Lage. Die hohe Publikumsfrequenz der Schildergasse bildet die ideale Voraussetzung, das AntoniterQuartier als bürgernahe Gemeinschaftsstätte zu etablieren. Das neue Quartier fügt sich durch die städtebauliche Blockrandschließung homogen in den urbanen Kontext ein. Zudem wird die Antoniterkirche durch ihre Loslösung von der angrenzenden Bebauung neu inszeniert. Die Erlebbarkeit und Wahrnehmbarkeit der Kirche wird hierdurch spürbar und ihr substanzielles Alleinstellungsmerkmal in der Kölner Innenstadt untermalt.

Auslober

Evangelische Gemeinde Köln

Wettbewerb

2015

AUSSENRAUM

club L94

Planungsgebiet

3.300 qm

Nutzfläche

6.275 qm

Geschossfläche

9.029 qm

Klarissenkloster

Klarissenkloster

Köln

Der Umbau des ehemaligen Klarissenklosters in Köln Kalk zu einem integrativen Wohnprojekt mit Flüchtlingsunterkünften besteht aus einem Umbau des bestehenden Quadrums sowie einem Neubauensemble im ehemaligen Klostergarten. Innerhalb eines sehr heterogenen Umfelds setzt sich der Entwurf mit einer neun Formensprache vom Bestand ab. Die polygonalen Punkthäuser leiten zum neuen Quartiersplatz und schaffen trotz dichter Bebauung interessante und abwechslungsreiche Außenräume. Im Quadrum wird die Bestandsstruktur weitestgehend erhalten. Durch den behutsamen Umbau zu Wohnungen wird die historische Bausubstanz in das Quartier integriert. Zur Stärkung des Dreiklangs zwischen den Neubauten und dem Quadrum greift die neue Fassade das Mauerwerk des Bestands auf.

Auftraggeber

Erzbistum Köln

Wettbewerb

2015

Wohneinheiten

43

Grundstücksfläche

5.703 qm

Geschossfläche Neubau

889 qm

Geschossfläche Bestand

1.257 qm

Adlershof

Adlershof

Berlin

Ziel des Entwurfs ist es, ein den hohen Ansprüchen des Wissenschafts- und Technologiestandorts adäquates Wohnquartier zu entwickeln, das einerseits die Vorteile der direkten Lage am Park berücksichtigt und andererseits den hohen Anforderungen für zeitgemäßes Wohnen auch in technischer Hinsicht. Aneinandergereihte Wohnhäuser bilden durch Vor- und Rücksprünge sowie verschiedene Bauhöhen den Rhythmus der straßenseitigen Raumkante. Mit ihrer Körnung tritt diese in einen Dialog mit der Punktbebauung im Innenbereich. Das entstandene Zusammenspiel wird durch die Porosität und die Durchlässigkeit des gesamten Erdgeschosses unterstützt und ermöglicht die Erschließung des Quartiersinneren. Die Freiraumgestaltung des Entwurfs verfolgt die Absicht, den besonderen Charakter des Ortes mit einfachen Mitteln herauszuarbeiten. Dazu wird das Motiv der ruderalen Wiesenlandschaft des ehemaligen Flughafens aufgegriffen.

Auslober

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft

Wettbewerb

2015

Planungsgebiet

27.000 qm

Wohneinheiten

606

Geschossfläche

37.786 qm

Holsteinstrasse

Holsteinstrasse

Köln

Beim Hochbauwettbewerb der GAG Immobilien AG zur Neugestaltung des Geländes an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim hat Lorber Paul Architekten die Jury überzeugt und den ersten Preis erzielt. Ziel ist es, mit wenigen, ruhigen Baukörpern in diesem heterogenen Umfeld eine geborgene und identitätsvolle Atmosphäre zu schaffen. Drei geknickte Baukörper umfassen dabei zwei halböffentliche Hofräume. Deren gezielt formulierte Öffnungen verknüpfen das neue Quartier mit der Nachbarschaft.

Auftraggeber

GAG Immobilien AG

Wettbewerb

2014, 1.Preis

Fertigstellung

2018

Planungsgebiet

8.660

qm

Wohneinheiten

120

Geschossfläche

11.400 qm

Christuskirche

Christuskirche

Essen

Bei der Neugestaltung und Sanierung des Kircheninnenraums wurde ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit geschaffen, der von seiner Funktionalität über den Gottesdienst hinaus verschiedene Möglichkeiten der Nutzung bietet und dabei den sakralen Charakter des Kirchenraums beibehält. Das ruhige, durch eine einheitliche Materialiät und Farbgebung gekennzeichnete äußere Erscheinungsbild der Christuskirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik erhielt im Innenraum ein entsprechendes Gegenstück. Gemeinsam mit der dimmbaren und in verschiedenen Zonen schaltbaren Beleuchtung lassen sich entsprechend der Nutzung verschiedene Raumszenarien definieren. Der neu gestaltete Altar aus geöltem Eichenholz wird aus der Tiefe des Altarraums weiter in den Kirchenraum zur Mitte der Gemeinde gerückt und spricht mit Taufbecken und Ambo eine einfache, gemeinsame formale Sprache, die Leichtigkeit und Bewegung versinnbildlicht.

AUFTRAGGEBER

Ev. Lutherkirchengemeinde Essen-Altendorf

WETTBEWERB

2011, 1. Preis

FERTIGSTELLUNG

2012

NUTZFLÄCHE

796 qm

Bruttogrundfläche

1.386 qm

Fotos

Paul Ott

Stadtquartier Bahnstrasse

Stadtquartier Bahnstrasse

Köln

Eine klare Folge von starken Räumen führt durch das Quartier. Jeder dieser Räume erhält einen eigenen Charakter und schafft somit eine starke Identität. Eben- so definierte Grünräume bilden das Futteral für eine städtische Figur. Gegenüber dem Bahnhof Rodenkirchen wird ein Eingangsplatz als repräsentative Adresse aus- gebildet. Das hier platzierte Bürohaus wie die Kammeroper entwickeln sich aus der Randbebauung der Friedrich-Ebert-Straße heraus und leiten stufenweise auf den Maßstab der neuen Bebauung über. Anschließend an diesen Auftakt entwickelt sich in diagonaler Abfolge eine Reihe von drei unterschiedlich proportionierten Plätzen. Einfache Gebäudekubaturen bilden die Platzkanten aus.

Auslober

AK Projektentwicklung

Projektpartner

Bartscher Architekten

Mehrfachbeauftragung

2013

Planungsgebiet

36.866 qm

Wohneinheiten

356

Geschossfläche

57.970 qm

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Wohn-, Gewerbequartier Grüner Weg

Köln

Der Grüne Weg in Köln-Ehrenfeld ist ein heterogenes Quartier bestehend aus Wohn-, Büro- und Gastronomieflächen unter besonderer Berücksichtigung vorhandener Bebauung. Es handelt sich um ein Mischgebiet in Abgrenzung zum Gewerbegebiet mit daraus resultierenden aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen im Wohnbau. Gebaut wurden sowohl frei finanzierte wie geförderte Wohnungen. Die Punkthausstruktur bildet in dem vorhandenen Kontext eine adäquate und innovative Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten zu etablieren und zu verbinden. Hauptaugenmerk wird auf die Charakteristik des neugeschaffenen Quartiers gelegt. Durch die Verwendung von unterschiedlichen, jedoch grundsätzlich einfachen Materialien und von gebäudetypischen Stilmitteln in ungewohntem Kontext wird dem Lebensgefühl des flexiblen, mobilen Großstadtmenschen Rechnung getragen.

AUFTRAGGEBER

GAG Immobilien AG

AUSSENRAUM

Scape Landschaftsarchitekten

MEHRFACHBEAUFTRAGUNG

Preisgruppe 2009

Fertigstellung

2015

Wohneinheiten

81

Planungsgebiet

22.585 qm

GESCHOSSFLÄCHE

32.694 qm

Fotos

Jens Willebrand
Paul Ott

Altersgerechtes Wohnen Goethegärten

Altersgerechtes Wohnen Goethegärten

Hamm

Gemeinschaft wird im Alter großgeschrieben, deshalb bieten die Goethegärten in Hamm eine Vielfalt von gemeinschaftlichen Aufenthaltsräumen im Erdgeschoss. Das Bewohnercafé und die vermieteten Gewerbe­flächen wie die Sozialstation und der Bäcker mit angeschlossenem Café können von den Bewohnern sowie der gesamten Nachbarschaft genutzt werden.
Die Treppenhäuser der fünf Baukörper sind als Kommunikations­- und Gemeinschaftszonen mit Sitz­ und Verweilmöglichkeiten ausge­bildet, somit wird der Zusammenhalt einer direkten Nachbarschaft gestärkt.

Auslober

Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft

Projektpartner

ASTOC – Architects and Planners

Beschränkter Wettbewerb

2012, 3. Preis

Nutzfläche

2.333 qm

Geschossfläche

3.513 qm

Rote Kaserne

Rote Kaserne

Potsdam

Der Grünbereich des Volksparks als Teil der übergeordneten Parklandschaft stellt eine kontinuierliche Verbindung zwischen Sanssouci, dem Ruinenberg, und den nördlich angrenzenden Freiraumbereichen dar. Diese Verbindung ist zum einem von den Bebauungskanten der Wohngebiete gesäumt, zum anderen ermöglicht sie Blicke in die Grünkorridore und Grünachsen.
Das neue Wohngebiet “Rote Kaserne Potsdam” bildet eine Schnittstelle zwischen städtischer Struktur und der Struktur der Parklandschaft.

Auslober

Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH

Wettbewerb

2012, 3. Preis

Planungsgebiet

150.407 qm

Wohneinheiten

710

Geschossfläche

82.917 qm

Gebäudeatlas

Gebäudeatlas

Universität zu Köln

Das Immobilienportfolio der Universität zu Köln ist sehr heterogen. Lehre, Forschung, Verwaltung und die zentralen Einrichtungen sind sowohl in universitätseigenen als auch in angemieteten Gebäuden untergebracht. Im Immobilienbestand befinden sich neben klassischen Universitätsgebäuden auch einfache Einfamilienhäuser, welche für universitäre Zwecke genutzt werden. Da die Anforderungen der Fakultäten an die Gebäudetypologien aufgrund der differenzierten Lehr- und Forschungsschwerpunkte sehr unterschiedlich sind, wurden im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans die Gebäudetypologien analysiert, um so eine Basis für die Entwicklung der Immobilienstrategie zu schaffen und den Flächenbestand hinsichtlich der Nutzung zu optimieren.

Auftraggeber

Universität zu Köln

Untersuchte Gebäude

88

Zeitpunkt der Studie

2012

Buckower Felder

Buckower Felder

Berlin Neukölln

Das städtebaulich–landschaftsarchitektonische Konzept basiert auf einer Verzahnung und Vernetzung von Stadt- und Landschaftsraum.
„Wohnfelder“ mit unterschiedlichen Gebäudetypologien und privaten Gartenflächen werden in einen landschaftlich geprägten Grünzug aus Obstbaumwiesen eingebettet. Der extensive Grünzug wirkt als Katalysator zwischen Stadt und Landschaft und vermittelt zwischen privaten und öffentlichen Freiräumen. Eine „Kulturlandschaftsinsel“ mit einem zentralen Marktplatz vervollständigt das Ensemble.Die Bebauung in dem Wohngebiet liegt auf 4 „Feldern“, inmitten von Obstwiesen. Der Kontrast der offenen Landschaft mit den bebauten Arealen wird prägendes Element des neuen Wohngebiets.

Auslober

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Wettbewerb

2012

Planungsgebiet

154.358 qm

Wohneinheiten

344