Gebäudeatlas

Gebäudeatlas

Universität zu Köln

Das Immobilienportfolio der Universität zu Köln ist sehr heterogen. Lehre, Forschung, Verwaltung und die zentralen Einrichtungen sind sowohl in universitätseigenen als auch in angemieteten Gebäuden untergebracht. Im Immobilienbestand befinden sich neben klassischen Universitätsgebäuden auch einfache Einfamilienhäuser, welche für universitäre Zwecke genutzt werden. Da die Anforderungen der Fakultäten an die Gebäudetypologien aufgrund der differenzierten Lehr- und Forschungsschwerpunkte sehr unterschiedlich sind, wurden im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans die Gebäudetypologien analysiert, um so eine Basis für die Entwicklung der Immobilienstrategie zu schaffen und den Flächenbestand hinsichtlich der Nutzung zu optimieren.

Auftraggeber

Universität zu Köln

Untersuchte Gebäude

88

Zeitpunkt der Studie

2012

Buckower Felder

Buckower Felder

Berlin Neukölln

Das städtebaulich–landschaftsarchitektonische Konzept basiert auf einer Verzahnung und Vernetzung von Stadt- und Landschaftsraum.
„Wohnfelder“ mit unterschiedlichen Gebäudetypologien und privaten Gartenflächen werden in einen landschaftlich geprägten Grünzug aus Obstbaumwiesen eingebettet. Der extensive Grünzug wirkt als Katalysator zwischen Stadt und Landschaft und vermittelt zwischen privaten und öffentlichen Freiräumen. Eine „Kulturlandschaftsinsel“ mit einem zentralen Marktplatz vervollständigt das Ensemble.Die Bebauung in dem Wohngebiet liegt auf 4 „Feldern“, inmitten von Obstwiesen. Der Kontrast der offenen Landschaft mit den bebauten Arealen wird prägendes Element des neuen Wohngebiets.

Auslober

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Wettbewerb

2012

Planungsgebiet

154.358 qm

Wohneinheiten

344

Wohnbebauung Hohenlind

Wohnbebauung Hohenlind

Köln

Punktförmige Stadthäuser zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Entwicklung in Bezug auf die Wohnungsgrößen aus. Innenliegende, von oben belichtete Treppenhäuser und die tragenden Außenwände stellen das gesamte Spektrum von 1-5 Zimmerwohnungen dar. Über verschieden eingeschnittene Loggien und Dachterrassen wird eine Differenzierung der Baukörper erreicht. Gemeinsam mit der variabel gesetzten Verteilung der bodentiefen Fenstertüren in der Fassade und den unterschiedlich ausgebildeten Eingangssituationen wird ein abwechslungsreiches Gesamtbild erzeugt.

Auslobber

Gesellschaft für Anstaltskredit

Planungsgebiet

56.913 qm

Wohneinheiten

190

Geschossfläche

39.219 qm

Wohnbebauung Hohenlind

Wohnbebauung Hohenlind

Köln

Punktförmige Stadthäuser zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität in ihrer Entwicklung in Bezug auf die Wohnungsgrößen aus. Innenliegende, von oben belichtete Treppenhäuser und die tragenden Außenwände stellen das gesamte Spektrum von 1-5 Zimmerwohnungen dar. Über verschieden eingeschnittene Loggien und Dachterrassen wird eine Differenzierung der Baukörper erreicht. Gemeinsam mit der variabel gesetzten Verteilung der bodentiefen Fenstertüren in der Fassade und den unterschiedlich ausgebildeten Eingangssituationen wird ein abwechslungsreiches Gesamtbild erzeugt.

Auslobber

Gesellschaft für Anstaltskredit

Planungsgebiet

56.913 qm

Wohneinheiten

190

Geschossfläche

39.219 qm

Stadtarchiv

Stadtarchiv

Köln

Das Gebäude erzählt eine Geschichte, die Geschichte der Stadt Köln. Als Ort des Bewahrens, Schützens und Erschließens soll der neue Komplex des Stadtarchivs, der Kunst- und Museumsbibliothek und des Rheinischen Bildarchivs für die Besucher und Nutzer neben der fachlichen Recherche in erster Linie einen Ort der Kontemplation darstellen. Im digitalen Zeitalter gewinnen der Aspekt des Ortes und die Haptik des Originals eine stärkere Bedeutung, während die Informationen extern abgerufen werden können. Der Entwurf ist dem zeitgemäßen Verständnis geschuldet, dass sich alle öffentlichen Zonen im Inneren des Komplexes den wichtigen öffentlichen Bereichen im Außenraum – wie dem Grüngürtel und der Luxemburger Straße- öffnen und mit diesen in Kommunikation treten.

Auftraggeber

Stadt Köln

Wettbewerb

2011

Nutzfläche

25.282 qm

Geschossfläche

35.687 qm

Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Köln

Der Vorschlag für den Neubau des Jüdischen Museums thematisiert die Verzahnung der unterirdischen archäologischen Zone als räumliches Gesamterlebnis. Das äußere Erscheinungsbild des Museums ist geprägt durch eine reliefierte Fassade aus Ortbeton, die mit ornamentalen Vertiefungen und dreieckigen Fensteröffnungen ausgestattet ist. Städtebaulich reagiert der oberirdische Bereich auf das gegebene Umfeld mit Rathaus und dem Wallraf-Richartz-Museum, indem es historische Bezüge zu Raumkanten und Höhenentwicklungen aufnimmt und gleichzeitig auf neue Situationen angemessen und selbstbewusst reagiert.

Auftraggeber

Stadt Köln, Stiftung Haus &
Museum der jüdischen Kultur e.V.

Projektpartner

Alexander Bartscher

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2009

Nutzfläche Museum

3.520 qm

Archäologische Zone

8.855 qm

Schnicks Casino

Schnicks Casino

Düren

Das Schnicks Casino in Düren wurde von Lorber Paul Architekten mit modernem und ansprechendem Casino-Interieur realisiert. Die zur Verfügung stehende kleine Fläche stellte dabei eine große Herausforderung dar. Basierend auf der Corporate Identity wurde die Innenausstattung individuell geplant und angefertigt.

Auftraggeber

Peter Baur Automaten

Projektpartner

res d

Fertigstellung

2012

Nutzfläche

152 qm

Geschossfläche

168 qm

Fotos

Paul Ott

Markt 28

Markt 28

Düren

Das Nachkriegsgebäude am Markt 28 in der Kreisstadt Düren war stark renovierungsbedürftig und in keinem guten Zustand. Mit der Sanierung entstand ein modernes Wohn- und Geschäftshaus, welches zusammen mit der benachbarten Kirche einen repräsentativen Eingang für die Stadt schafft. Das gelungene Zusammenspiel von alt und neu transformiert in seiner Gesamtheit diese prominente Lage in eine neue, spannende Blicksituation.

Auftraggeber

Ute Baur

Fertigstellung

2012

Nutzfläche

561 qm

Geschossfläche

722 qm

Fotos

Paul Ott

Schubhaftzentrum

Schubhaftzentrum

Vordernberg, AUT

Die kammförmige Anordnung der Aufenthaltsbereiche gewährt ein einfaches Erschließungssystem mt kurzen Wegen, schönen Bezügen zum Außenraum und eine direkte Anbindung der Sonderbereiche, ohne die Autarkie der Abteilungen zu stören.
Vertikale und horizontale Trennung der Erschließungsstränge verhindert konsequent Kreuzungspunkte beim Zu- und Abgang ins Schubhaftzentrum und beim Betrieb der Einrichtung. Sie grenzen den Aufenthaltsbereich von den übrigen Flächen ab, sodass durch ein Minimum an Überwachungsmaßnahmen die Bewegungsfreiheit der Insassen gesichert wird. Die gemeinsamen Indoor und Outdoor Freizeitbereiche sind zentral erreichbar. Sie sind teilweise im Untergeschoss gelegen, das sich – die natürliche Topographie ausnutzend – zum Außenbereich öffnet.

Auslober

Bundesimmobiliengesellschaft Österreich

Wettbewerb

2010, Ankauf

Nutzfläche

6.114 qm

Geschossfläche

9.366 qm

:terra nova

:terra nova

Hambach

Im Zuge des Regionale 2010-Projektes :terra nova soll an der Tagebaukante ein linearer Landschaftspark entstehen – als attraktiver Naherholungsraum für die Region. Dabei soll auch der noch bis 2045 aktive Tagebau Hambach in seiner faszinierenden Dimension erlebbar und eine Perspektive für die Zeit danach aufgezeigt werden, in der die Flutung des Tagebaus zum Restsee geplant ist.

Auslober

Planungsverband :terra nova

Projektpartner

Alexander Bartscher + Elisabeth Deutschmann

Aussenraum

Hermanns Landschaftsarchitektur / Umweltplanung

Wettbewerb

2009, 3. Preis

Nutzfläche

547 qm

Geschossfläche

793 qm

Diyanet Moschee

Diyanet Moschee

Moers

Wie ein goldenes Schmuckkästchen präsentiert sich die neue Moschee des Diyanet Kulturvereins e.V. an der Römerstraße in Moers. Elemente der islamischen Baukultur wurden aufgenommen und zeitgemäß interpretiert. Die Themen Licht und Ornament werden durch die goldfarben eloxierte Aluminiumfassade abgebildet. Der Typologietransfer der Baumaßnahme bildete dabei eine enorme Herausforderung. Die typologischen Kernkriterien des islamischen Kulturraums wurden adäquat nach Westeuropa transformiert. Dadurch wurde die gesamte Bauaufgabe modern und ortsbezogen realisiert.

AUFTRAGGEBER

Diyanet Kulturverein e.V.

WETTBEWERB

2004, 1. Preis

Fertigstellung

2008

NUTZFLÄCHE

736 qm

Geschossfläche

1.220 qm

Fotos

Paul Ott

Kita Wendelinstrasse

Kita Wendelinstrasse

Köln

Als Ersatz für die bestehende, in einem denkmalgeschützten, jedoch funktional und energetisch unzulänglichen Gebäude untergebrachten Kindertagesstätte soll auf dem Grundstück der Grundschule Müngersdorf eine neue 4-gruppige Kindertagesstätte errichtet werden.
Der Charakter des Gebäudes als Spielgerät findet in seiner Materialität Niederschlag. Im Inneren des Gebäudes und bei der Fassadengestaltung kommen verschiedene Grüntöne zum Einsatz, um auf diese Weise das Grün der umgebenden Park- und Friedhofanlage nach innen zu holen.

AUFTRAGGEBER

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Planung

2009

NUTZFLÄCHE

802 qm

GESCHOSSFLÄCHE

1.150 qm

Zentralmoschee

Zentralmoschee

Köln

Direkt an der Kreuzung Innere Kanalstraße und Venloer Straße gelegen, positioniert sich die Zentralmoschee deutlich sichtbar nach Mekka orientiert. Die Minarette und die Kuppel weisen die Moschee für Außenstehende sehr gut erkennbar als solche aus, ohne den Charakter des Gebäudes zu dominieren.
Die Zentralmoschee nimmt den regionalen und städtebaulichen Kontext auf, sowohl in der Formensprache als auch in den Materialien. Ziel des Entwurfs ist es, die Moschee als besonderen Ort erstehen zu lassen, in der die Tradition des türkisch-islamischen Glaubens fortgeführt wird, um Vertrautheit zu schaffen, ohne Relikte unreflektiert zu verwenden. Im Zuge der Gesamtkonzeption werden Moderne, Material, Proportionen, die Symmetrie und das Ornament neu definiert und entwickeln sich zu einer Symbiose aus Regionalität und Islam, ohne die Bedürfnisse und Wünsche der Glaubensgemeinschaft zu ignorieren.

Auslober

DITIB
Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion

Wettbewerb

2006, 3. Preis

Planungsgebiet

4.740 qm

Nutzfläche

8.342 qm

Geschossfläche

13.126 qm

Schulerweiterung

Schulerweiterung

Wetter

Der preisgekrönte Entwurf zur Erweiterung der Sekundarschule Wetter reagiert auf die topographische Situation und stellt zugleich eine starke Verbindung mit dem benachbarten Harkortsee her. Das Dach dient als aktiver Außenbereich, der für die Schüler ein zukunftssicheres Lernumfeld erzeugt, bei dem Unterrichtszeit und Freizeit als Einheit wahrgenommen werden. Die neuen Nutzungen der Schulerweiterungen, (Mensa, Forum, Selbstlernzentrum und Lehrerarbeitsbereich) werden als eingeschossige Bebauung geplant, die für die vorhandene Schule einen neuen Sockel und für die Schüler einen neuen Schulhof als Terrasse zum See bildet.

Auftraggeber

Stadt Wetter (Ruhr)

Aussenraum

Scape Landschaftsarchitekten

Wettbewerb

2012, 2. Preis

Nutzfläche

1.015 qm

Geschossfläche

1.721 qm

WDR Sendezentrale

WDR Sendezentrale

Köln

Digitalisierung, veränderte Anforderungen an Technik, Personal und Arbeitsplätze bedingten Anfang der 2000er Jahre einen radikalen Umbau des Bestands der WDR Sendezentrale während des laufenden Betriebs. Unter der Zielsetzung, anspruchsvolle, Synergien freisetzende räumliche Strukturen zu entwickeln, wurden tagesbelichtete, offene Räume geschaffen, die durch mäandernde Glaswände, auf denen die Außenstudios des WDR schriftlich fixiert sind, von einander getrennt wurden. Durch die Verwendung von Glas als Separierung der einzelnen Arbeitsbereiche ergibt sich eine spannende und funktionierende Dichotomie zwischen den fast klinischen Bedingungen, unter denen Regie- und Sendeabwicklungsabläufe stattfinden, bei gleichzeitig größtmöglicher Transparenz.

AUFTRAGGEBER

WDR Gebäudemanagement

FERTIGSTELLUNG

2008

NUTZFLÄCHE

390 qm

GESCHOSSFLÄCHE

716 qm

Fotos

Paul Ott